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Olympia-Vorbereitungen bei der SRG: Knapp zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in China rüstet sich das Schweizer Fernsehen bereits in Peking für seinen Einsatz. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Vorbeugung gegen eine allfällige Zensur durch die chinesische Regierung.
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Olympia-Vorbereitungen bei der SRG: Knapp zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in China rüstet sich das Schweizer Fernsehen bereits in Peking für seinen Einsatz. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Vorbeugung gegen eine allfällige Zensur durch die chinesische Regierung. Denn das chinesische Staatsfernsehen strahlt Veranstaltungsbilder immer mit einer Verzögerung von mehreren Sekunden aus. So können unliebsame Bilder unterschlagen und somit Zensur betrieben werden. Wie die Zeitung Sonntag in ihrer Ausgabe vom 27. Juli berichtet, werden deshalb bei den Olympischen Spielen in Peking erstmals eigene Kameras des Schweizer Fernsehens zum Einsatz kommen. Postiert auf so genannten Präsentationspositionen, erlauben sie dem SF jederzeit eigene Bilder in die Schweiz zu senden. Falls auch trotz dieser Massnahmen eine unabhängige Berichterstattung nicht möglich sein sollte, will SRG-Generaldirektor Armin Walpen zu harten Mitteln greifen: Gegebenenfalls will er dann nämlich die gesamte Berichterstattung stoppen Die SRG wird während der Spiele mit 133 Mitarbeitern vor Ort sein.
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Olympia-Vorbereitungen bei der SRG: Knapp zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in China rüstet sich das Schweizer Fernsehen bereits in Peking für seinen Einsatz. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Vorbeugung gegen eine allfällige Zensur durch die chinesische Regierung. Denn das chinesische Staatsfernsehen strahlt Veranstaltungsbilder immer mit einer Verzögerung von mehreren Sekunden aus. So können unliebsame Bilder unterschlagen und somit Zensur betrieben werden. Wie die Zeitung Sonntag in ihrer Ausgabe vom 27. Juli berichtet, werden deshalb bei den Olympischen Spielen in Peking erstmals eigene Kameras des Schweizer Fernsehens zum Einsatz kommen. Postiert auf so genannten Präsentationspositionen, erlauben sie dem SF jederzeit eigene Bilder in die Schweiz zu senden. Falls auch trotz dieser Massnahmen eine unabhängige Berichterstattung nicht möglich sein sollte, will SRG-Generaldirektor Armin Walpen zu harten Mitteln greifen: Gegebenenfalls will er dann nämlich die gesamte Berichterstattung stoppen Die SRG wird während der Spiele mit 133 Mitarbeitern vor Ort sein.