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Der Werbemarkt in den USA hat derzeit stark mit dem schwachen wirtschaftlichen Umfeld zu kämpfen. Ausgehend von Tageszeitungen und Radiostationen beginnt sich eine Art Schatten über die gesamte Branche zu legen, der nun auch den TV-Bereich zu erfassen beginnt.
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Der Werbemarkt in den USA hat derzeit stark mit dem schwachen wirtschaftlichen Umfeld zu kämpfen. Ausgehend von Tageszeitungen und Radiostationen beginnt sich eine Art Schatten über die gesamte Branche zu legen, der nun auch den TV-Bereich zu erfassen beginnt, berichtet die Financial Times. In einem Jahr, in dem die Werbeindustrie aufgrund bevorstehender Grossereignisse wie den Olympischen Sommerspielen in Peking und dem auf Hochtouren laufenden US-Präsidentschafts- wahlkampf eigentlich mit steigenden Umsätzen aufwarten sollte, sei eher das Gegenteil der Fall. Grosse Werbekunden wie Autokonzerne, Banken, Händler und Fluglinien würden den Gürtel in Hinblick auf Werbeausgaben zunehmend enger schnallen. Derartige Budgetkürzungen seien eine grosse Gefahr und würden die Branche stark unter Druck setzen, heisst es in dem Artikel der Financial Times. Für US-Medienkonzerne ist der Ausblick zurzeit nicht besonders rosig. Einige der grössten Werbekunden am US-Markt wie Coca-Cola und General Motors haben bereits anklingen lassen, ihre für Werbezwecke aufgewandten Ausgaben in nächster Zeit drastisch kürzen zu wollen. Kommt hinzu, dass die Branche durch die rasant fortschreitende technische Entwicklung und neue Formen der digitalen Distribution seit einiger Zeit überbeansprucht werde. Medienunternehmen würden sich zwar bereits verstärkt auf dem digitalen Feld engagieren, doch die dadurch erzielten Umsätze seien noch nicht ausreichend, um die Verluste aus traditionellen Geschäftsfeldern ausgleichen zu können. Laut Experten wirkt sich die negative Stimmung durch Inflationsängste in Form von Budgetkürzungen auch auf den hiesigen Werbemarkt aus. Er befinde sich derzeit in einer Stagnationsphase, sagte Volker Nickel, Sprecher des Zentralverbandes der Deutschen Werbewirtschaft, gegenüber Pressetext. Wenn überhaupt, könne die Branche auf ein Plus von einem Prozent hoffen.
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Der Werbemarkt in den USA hat derzeit stark mit dem schwachen wirtschaftlichen Umfeld zu kämpfen. Ausgehend von Tageszeitungen und Radiostationen beginnt sich eine Art Schatten über die gesamte Branche zu legen, der nun auch den TV-Bereich zu erfassen beginnt, berichtet die Financial Times. In einem Jahr, in dem die Werbeindustrie aufgrund bevorstehender Grossereignisse wie den Olympischen Sommerspielen in Peking und dem auf Hochtouren laufenden US-Präsidentschafts- wahlkampf eigentlich mit steigenden Umsätzen aufwarten sollte, sei eher das Gegenteil der Fall. Grosse Werbekunden wie Autokonzerne, Banken, Händler und Fluglinien würden den Gürtel in Hinblick auf Werbeausgaben zunehmend enger schnallen. Derartige Budgetkürzungen seien eine grosse Gefahr und würden die Branche stark unter Druck setzen, heisst es in dem Artikel der Financial Times. Für US-Medienkonzerne ist der Ausblick zurzeit nicht besonders rosig. Einige der grössten Werbekunden am US-Markt wie Coca-Cola und General Motors haben bereits anklingen lassen, ihre für Werbezwecke aufgewandten Ausgaben in nächster Zeit drastisch kürzen zu wollen. Kommt hinzu, dass die Branche durch die rasant fortschreitende technische Entwicklung und neue Formen der digitalen Distribution seit einiger Zeit überbeansprucht werde. Medienunternehmen würden sich zwar bereits verstärkt auf dem digitalen Feld engagieren, doch die dadurch erzielten Umsätze seien noch nicht ausreichend, um die Verluste aus traditionellen Geschäftsfeldern ausgleichen zu können. Laut Experten wirkt sich die negative Stimmung durch Inflationsängste in Form von Budgetkürzungen auch auf den hiesigen Werbemarkt aus. Er befinde sich derzeit in einer Stagnationsphase, sagte Volker Nickel, Sprecher des Zentralverbandes der Deutschen Werbewirtschaft, gegenüber Pressetext. Wenn überhaupt, könne die Branche auf ein Plus von einem Prozent hoffen.