Category
Authors
Lead
Mit CEO Thomas Wildberger an der Spitze führt der Weg von Publics Communications weiter nach oben. In unserer Serie zum Jahresausklang blickt der Chef der umsatzstärksten Schweizer Agentur auf 2018 zurück und wagt einen Ausblick ins kommende Jahr 2019.
Content
Media
Image
Text

2016 lancierte die Publicis Gruppe weltweit die «Power of One»-Initiative. Ziel: in den einzelnen Ländern alle zur Gruppe gehörenden Kreativ-, PR-, Produktions- und Designagenturen unter dem gemeinsamen Dach «Publicis Communications» zu vereinen. Der ehemalige CCO Thomas Wildberger, der im selben Jahr zum CEO ernannt wurde, demonstriert in Zürich seither, wie diese «Power of One» geht. 2017 zügelten Leo Burnett und der Neukauf MetaDesign an die Stadelhoferstrasse. 2018 folgte ein weiterer Schritt zum Totalumbau: Die Leo-Burnett-Tochter Alpha245 verschwand, wurde mit Saatchi & Saatchi fusioniert. Der Kurs – kombiniert mit verschiedenen personellen Verstärkungen – zahlt sich aus. Publicis zählt unter anderem Migros, Swiss, UBS, Sunrise und Heineken (mit Calanda und Eichhof ) zum Kundenportfolio, weitere prominente Werbeauftraggeber – so hört man – könnten in Zukunft dazukommen. Publicis Communications bleibt auch 2018 die umsatzstärkste Schweizer Agentur und führt – wie in den Vorjahren – das Ranking von Leading Swiss Agencies an.

Werbewoche: Ihr persönliches Highlight 2018?

Thomas Wildberger: Dass wir den globalen UBS Account wieder zurück nach Zürich geholt haben. Im eigens dafür gegründeten Team UBS arbeiten seit Mitte des Jahres über 20 internationale Experten aus Strategie, Media, Kreation, Beratung und Produktion vollintegriert zusammen.

Welche Schweizer Kampagne ist Ihnen 2018 in besonderer Erinnerung geblieben?


Die Abstimmungskampagne für das neue Fussballstadion in Zürich. Endlich werden Derby-Siege gegen GC noch mehr Spass machen.

Media
Image
Text

Was hat Sie dieses Jahr gestört?

Meine kleine Tochter, die nachts gerade etwas sehr häufig in unser Bett kriecht. Und kurz danach noch der eifersüchtige Hund. Allerdings schlafe ich nach dem Zubettgehen meistens so schnell ein, dass ich kaum mehr merke, wenn ein Fuss oder eine Pfote in meinem Gesicht landet.

Welches Thema hat die Werbebranche 2018 Ihrer Meinung nach besonders geprägt?

Einige Themen wie Micro-Influencer, Gamification, Omnichannel oder Low-hanging fruits. Richtig angewendet alles okay, aber es hat sich nichts daran geändert, dass, wenn man als Marke einen Unterschied machen will, eine gute Idee immer noch vor allem an- deren steht.

Ein zentraler Trend für 2019?

Dass eine gute Idee immer noch vor allem anderen steht. (Gilt übrigens auch für die Trends der nächsten Jahre.)

Was ist die grösste Herausforderung, der sich die Werbebranche im kommenden Jahr stellen muss?


Zu verstehen, dass Marketing nicht nur aus Werbung besteht, sondern auch aus Strategie, Produkt, Service und Transaktion. Deshalb sollte man alle diese Säulen unter einem Dach etablieren und orchestrieren – und zwar mit einem Höchstmass an technologischem Verständnis. Nur so kann ein Gesamterlebnis entstehen, das allen Spass macht.

Was stimmt Sie zuversichtlich, dass 2019 ein gutes Jahr wird?


Wir haben unsere Initiative «Power of One» in den letzten zwei Jahren gut eingeführt. Die verschiedenen Firmen arbeiten bereits in vielen Bereichen Hand in Hand. Insbesondere mit Publicis.Sapient, unserem Partner für Business Transformation, konnten wir bereits einige Projekte gemeinsam angehen. Daher freue ich mich auf die kommenden Jahre, weil wir bestens dafür gerüstet sind, gemeinsam mit unseren Kunden viele Gesamterlebnisse zu schaffen.

2018 neigt sich dem Ende zu. Zeit, nochmals zurückzublicken – und einen Ausblick aufs kommende Jahr zu wagen. Die Werbewoche hat sich bei Vertreterinnen und Vertretern der Schweizer Werbebranche umgehört. Sie alle haben der Kreativwirtschaft in der ein oder anderen Form einen prägenden Stempel aufgedrückt. Alle Interviews finden Sie in der aktuellen Werbewoche 20/21 vom 18. Dezember 2018.

Interviews und Text: Thomas Häusermann

Tags
Date
Magazine
Main story
Aus
Top Artikel
Aus
Image
Image
Category migration source
Body migration source

2016 lancierte die Publicis Gruppe weltweit die «Power of One»-Initiative. Ziel: in den einzelnen Ländern alle zur Gruppe gehörenden Kreativ-, PR-, Produktions- und Designagenturen unter dem gemeinsamen Dach «Publicis Communications» zu vereinen. Der ehemalige CCO Thomas Wildberger, der im selben Jahr zum CEO ernannt wurde, demonstriert in Zürich seither, wie diese «Power of One» geht. 2017 zügelten Leo Burnett und der Neukauf MetaDesign an die Stadelhoferstrasse. 2018 folgte ein weiterer Schritt zum Totalumbau: Die Leo-Burnett-Tochter Alpha245 verschwand, wurde mit Saatchi & Saatchi fusioniert. Der Kurs – kombiniert mit verschiedenen personellen Verstärkungen – zahlt sich aus. Publicis zählt unter anderem Migros, Swiss, UBS, Sunrise und Heineken (mit Calanda und Eichhof ) zum Kundenportfolio, weitere prominente Werbeauftraggeber – so hört man – könnten in Zukunft dazukommen. Publicis Communications bleibt auch 2018 die umsatzstärkste Schweizer Agentur und führt – wie in den Vorjahren – das Ranking von Leading Swiss Agencies an.

 

Werbewoche: Ihr persönliches Highlight 2018?

Thomas Wildberger: Dass wir den globalen UBS Account wieder zurück nach Zürich geholt haben. Im eigens dafür gegründeten Team UBS arbeiten seit Mitte des Jahres über 20 internationale Experten aus Strategie, Media, Kreation, Beratung und Produktion vollintegriert zusammen.

 

Welche Schweizer Kampagne ist Ihnen 2018 in besonderer Erinnerung geblieben?


Die Abstimmungskampagne für das neue Fussballstadion in Zürich. Endlich werden Derby-Siege gegen GC noch mehr Spass machen.

 

 

 

Was hat Sie dieses Jahr gestört?

Meine kleine Tochter, die nachts gerade etwas sehr häufig in unser Bett kriecht. Und kurz danach noch der eifersüchtige Hund. Allerdings schlafe ich nach dem Zubettgehen meistens so schnell ein, dass ich kaum mehr merke, wenn ein Fuss oder eine Pfote in meinem Gesicht landet.

 

Welches Thema hat die Werbebranche 2018 Ihrer Meinung nach besonders geprägt?

Einige Themen wie Micro-Influencer, Gamification, Omnichannel oder Low-hanging fruits. Richtig angewendet alles okay, aber es hat sich nichts daran geändert, dass, wenn man als Marke einen Unterschied machen will, eine gute Idee immer noch vor allem an- deren steht.

 

Ein zentraler Trend für 2019?

Dass eine gute Idee immer noch vor allem anderen steht. (Gilt übrigens auch für die Trends der nächsten Jahre.)

 

Was ist die grösste Herausforderung, der sich die Werbebranche im kommenden Jahr stellen muss?


Zu verstehen, dass Marketing nicht nur aus Werbung besteht, sondern auch aus Strategie, Produkt, Service und Transaktion. Deshalb sollte man alle diese Säulen unter einem Dach etablieren und orchestrieren – und zwar mit einem Höchstmass an technologischem Verständnis. Nur so kann ein Gesamterlebnis entstehen, das allen Spass macht.

 

Was stimmt Sie zuversichtlich, dass 2019 ein gutes Jahr wird?


Wir haben unsere Initiative «Power of One» in den letzten zwei Jahren gut eingeführt. Die verschiedenen Firmen arbeiten bereits in vielen Bereichen Hand in Hand. Insbesondere mit Publicis.Sapient, unserem Partner für Business Transformation, konnten wir bereits einige Projekte gemeinsam angehen. Daher freue ich mich auf die kommenden Jahre, weil wir bestens dafür gerüstet sind, gemeinsam mit unseren Kunden viele Gesamterlebnisse zu schaffen.

 

2018 neigt sich dem Ende zu. Zeit, nochmals zurückzublicken – und einen Ausblick aufs kommende Jahr zu wagen. Die Werbewoche hat sich bei Vertreterinnen und Vertretern der Schweizer Werbebranche umgehört. Sie alle haben der Kreativwirtschaft in der ein oder anderen Form einen prägenden Stempel aufgedrückt. Alle Interviews finden Sie in der aktuellen Werbewoche 20/21 vom 18. Dezember 2018.

Interviews und Text: Thomas Häusermann

Media migration source
Image