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Christian Gartmann von Radio Z wird Direktor der MGS MediaGruppe Schweiz AG
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Christian Gartmann von Radio Z wird Direktor der MGS MediaGruppe Schweiz AG Kopf der Woche «Die Schweiz ist ein guter Testmarkt für die Multimediastrategie von Pro 7» Das Angebot, ab August als Direktor die MGS MediaGruppe Schweiz AG zu leiten, war für Christian Gartmann «sehr attraktiv». Und dies noch bevor er offiziell wusste, dass mit der Fusion von Pro 7 und Sat 1 sein neuer Arbeitgeber der grösste TV-Sender Europas werden wird. Die MGS vertritt die Gesamtinteressen der Pro 7 Media AG in der Schweiz mit allen Produkten und Töchtern, mit der nicht unwesentlichen Ausnahme der Fernsehvermarktung, die weiterhin bei der IP Multimedia bleibt. Als Tochter der deutschen Pro 7 Media AG vermarktet der Schweizer Ableger vorerst vor allem die Websites von Pro 7 und der dazu gehörenden Sender. Die MGS MediaGruppe Schweiz AG kümmert sich aber auch um das Sendermarketing von Pro 7 und Kabel 1 in der Schweiz, den Vertrieb von Merchandising- und Licensingrechten und die Neuprojekte der Gruppe. «Die Strategie der ganzen Gruppe ist eine echte Multimediastrategie. Da macht es sehr viel Sinn, wenn die Sendergruppe in der Schweiz durch eine eigene Tochter vertreten ist», zeigt sich Gartmann überzeugt. Zwar sei die Schweiz kein Markt, in dem es um wahnsinnig viel Volumen gehe, aber ein guter Testmarkt für die Zukunft. Als erste Aufgaben will er in den Büros an der Eidmattstrasse beim Zürcher Klusplatz die Verkaufsorganisation für den Internetbereich aufbauen. In einem zweiten Schritt sollen dann Contentanpassungen vorgenommen werden. «Die Schweizer Sites der deutschen Sender werden nicht einfach mit einem <.ch> versehen, sondern helvetisiert, dort, wo es Sinn macht», heisst das Konzept. Gartmann, der vor seiner Ernennung 1996 zum Geschäftsleiter bei Radio Z in sämtlichen Abteilungen auch als Journalist Karriere machte, ist sich gewohnt, für kommerzielle und redaktionelle Inhalte verantwortlich zu sein. Und auch der Aufbau einer neuen Firma ist für ihn nichts Neues: Schon während seines Studiums der Betriebswirtschaft in St. Gallen importierte der damalige Jungunternehmer die Snowboards von Marktführerin Burton und leitete den Snowboardboom der Schweiz mit in die Wege. Gartmann, der mit der «Tagesschau»-Moderatorin Katja Stauber verheiratet ist und zwei Kinder hat, ist «echt dankbar», dass seine Frau ein erprobtes Talent im Planen und Organisieren ist. Mit Katja Staubers Fünfzigprozentjob beim Schweizer Fernsehen sollte das Familienleben deshalb auch mit der neuen Herausforderung in Zukunft noch irgendwie stattfinden können. Vorher will sich der Papa allerdings noch kurz für einen Monat nach Amerika absetzen. Der Privatpilot will dort die beim Jobhüpfen frei gewordene Zeit für das Auffrischen seiner aviatischen Fähigkeiten nützen. Andreas Panzeri
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Christian Gartmann von Radio Z wird Direktor der MGS MediaGruppe Schweiz AG Kopf der Woche «Die Schweiz ist ein guter Testmarkt für die Multimediastrategie von Pro 7» Das Angebot, ab August als Direktor die MGS MediaGruppe Schweiz AG zu leiten, war für Christian Gartmann «sehr attraktiv». Und dies noch bevor er offiziell wusste, dass mit der Fusion von Pro 7 und Sat 1 sein neuer Arbeitgeber der grösste TV-Sender Europas werden wird. Die MGS vertritt die Gesamtinteressen der Pro 7 Media AG in der Schweiz mit allen Produkten und Töchtern, mit der nicht unwesentlichen Ausnahme der Fernsehvermarktung, die weiterhin bei der IP Multimedia bleibt. Als Tochter der deutschen Pro 7 Media AG vermarktet der Schweizer Ableger vorerst vor allem die Websites von Pro 7 und der dazu gehörenden Sender. Die MGS MediaGruppe Schweiz AG kümmert sich aber auch um das Sendermarketing von Pro 7 und Kabel 1 in der Schweiz, den Vertrieb von Merchandising- und Licensingrechten und die Neuprojekte der Gruppe. «Die Strategie der ganzen Gruppe ist eine echte Multimediastrategie. Da macht es sehr viel Sinn, wenn die Sendergruppe in der Schweiz durch eine eigene Tochter vertreten ist», zeigt sich Gartmann überzeugt. Zwar sei die Schweiz kein Markt, in dem es um wahnsinnig viel Volumen gehe, aber ein guter Testmarkt für die Zukunft. Als erste Aufgaben will er in den Büros an der Eidmattstrasse beim Zürcher Klusplatz die Verkaufsorganisation für den Internetbereich aufbauen. In einem zweiten Schritt sollen dann Contentanpassungen vorgenommen werden. «Die Schweizer Sites der deutschen Sender werden nicht einfach mit einem <.ch> versehen, sondern helvetisiert, dort, wo es Sinn macht», heisst das Konzept. Gartmann, der vor seiner Ernennung 1996 zum Geschäftsleiter bei Radio Z in sämtlichen Abteilungen auch als Journalist Karriere machte, ist sich gewohnt, für kommerzielle und redaktionelle Inhalte verantwortlich zu sein. Und auch der Aufbau einer neuen Firma ist für ihn nichts Neues: Schon während seines Studiums der Betriebswirtschaft in St. Gallen importierte der damalige Jungunternehmer die Snowboards von Marktführerin Burton und leitete den Snowboardboom der Schweiz mit in die Wege. Gartmann, der mit der «Tagesschau»-Moderatorin Katja Stauber verheiratet ist und zwei Kinder hat, ist «echt dankbar», dass seine Frau ein erprobtes Talent im Planen und Organisieren ist. Mit Katja Staubers Fünfzigprozentjob beim Schweizer Fernsehen sollte das Familienleben deshalb auch mit der neuen Herausforderung in Zukunft noch irgendwie stattfinden können. Vorher will sich der Papa allerdings noch kurz für einen Monat nach Amerika absetzen. Der Privatpilot will dort die beim Jobhüpfen frei gewordene Zeit für das Auffrischen seiner aviatischen Fähigkeiten nützen. Andreas Panzeri