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Trotz Finanzkrise und Rekordbenzinpreisen sind die Schweizer immer noch in Kauflaune. Die Detailhändler konnten im ersten Halbjahr 2008 ein Umsatzplus von 4,6 Prozent auf 19,2 Milliarden Franken erzielen.
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Trotz Finanzkrise und Rekordbenzinpreisen sind die Schweizer immer noch in Kauflaune. Die Detailhändler konnten im ersten Halbjahr 2008 ein Umsatzplus von 4,6 Prozent auf 19,2 Milliarden Franken erzielen. Das Plus von 837 Mio. Fr. gegenüber dem Vorjahr stammt vor allem von den Lebensmitteln, deren Verkäufe um 6,1 Prozent auf 11,1 Milliarden Franken zulegten. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK unter 19 Detailhändlern. Immer beliebter sind die sogenannten ConvenienceProdukte wie Fertiggerichte, abgepackte Sandwiches, Fertigsalate und Salatsaucen (+11,4 Prozent). Auch Brot (+8,8 Prozent) und Molkereiprodukte (+6,7 Prozent) verbuchten deutlich mehr Umsatz. Der Non-Food-Markt erreichte im 1. Semester 2008 insgesamt eine Zunahme von 2 Prozent. Für die Gruppe Wasch- und Putzmittel, Körperpflege und Tiernahrung wurde 3,4 Prozent mehr ausgegeben. Der Absatz von Möbeln, Haushalts- und Gartenwaren oder Papeterieartikeln legte um 3,5 Prozent zu. Euro 08 liess das Bier fließen Die Fussball-EM verhalf Bier, Würsten und Chips zu gesteigertem Absazt: Im Juni rannen 15 Prozent mehr Bier durch die Kehlen als im Vorjahresmonat. Zudem wurden 11 Prozent mehr Würste und 9 Prozent mehr Chips gegessen. Die Verkäufe von Sportartikeln schnellten im Juni um 15 Prozent nach oben. Bei Taschen und Rucksäcken waren es gar 18 Prozent mehr als im Juni 2007. Dafür schauten die Fernsehhändler in die Röhre: Im Juni tauchte der Absatz von TV- und Videogeräten um 3 Prozent. Fotoapparate brachen gar um ein Viertel ein. Trotz des Werbetrommelwirbels vor der Fussball-EM gingen im ganzen ersten Halbjahr nur 4 Prozent mehr Fernseher und Videogeräte über den Ladentisch. Fotoapparate-Händler mussten ein Minus von 9 Prozent verkraften.
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Trotz Finanzkrise und Rekordbenzinpreisen sind die Schweizer immer noch in Kauflaune. Die Detailhändler konnten im ersten Halbjahr 2008 ein Umsatzplus von 4,6 Prozent auf 19,2 Milliarden Franken erzielen. Das Plus von 837 Mio. Fr. gegenüber dem Vorjahr stammt vor allem von den Lebensmitteln, deren Verkäufe um 6,1 Prozent auf 11,1 Milliarden Franken zulegten. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK unter 19 Detailhändlern. Immer beliebter sind die sogenannten ConvenienceProdukte wie Fertiggerichte, abgepackte Sandwiches, Fertigsalate und Salatsaucen (+11,4 Prozent). Auch Brot (+8,8 Prozent) und Molkereiprodukte (+6,7 Prozent) verbuchten deutlich mehr Umsatz. Der Non-Food-Markt erreichte im 1. Semester 2008 insgesamt eine Zunahme von 2 Prozent. Für die Gruppe Wasch- und Putzmittel, Körperpflege und Tiernahrung wurde 3,4 Prozent mehr ausgegeben. Der Absatz von Möbeln, Haushalts- und Gartenwaren oder Papeterieartikeln legte um 3,5 Prozent zu. Euro 08 liess das Bier fließen Die Fussball-EM verhalf Bier, Würsten und Chips zu gesteigertem Absazt: Im Juni rannen 15 Prozent mehr Bier durch die Kehlen als im Vorjahresmonat. Zudem wurden 11 Prozent mehr Würste und 9 Prozent mehr Chips gegessen. Die Verkäufe von Sportartikeln schnellten im Juni um 15 Prozent nach oben. Bei Taschen und Rucksäcken waren es gar 18 Prozent mehr als im Juni 2007. Dafür schauten die Fernsehhändler in die Röhre: Im Juni tauchte der Absatz von TV- und Videogeräten um 3 Prozent. Fotoapparate brachen gar um ein Viertel ein. Trotz des Werbetrommelwirbels vor der Fussball-EM gingen im ganzen ersten Halbjahr nur 4 Prozent mehr Fernseher und Videogeräte über den Ladentisch. Fotoapparate-Händler mussten ein Minus von 9 Prozent verkraften.