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Missen haben in der Schweiz immer Konjunktur – sogar «Ex-Miss» scheint ein richtiggehender Beruf zu sein. Einen Auftrag haben die hiesigen Missen allerdings an die Konkurrenz aus Frankreich verloren.
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Missen haben in der Schweiz immer Konjunktur – sogar «Ex-Miss» scheint ein richtiggehender Beruf zu sein. Ein Auftrag ist den hiesigen Missen allerdings durch die Lappen gegangen: Glücksfee am 1. Schweizer Medienball ist nämlich die Miss France. Nicht zufällig, schliesslich ist Frankreich Gastland des Anlasses, der am letzten Oktober-Wochenende im neu eröffneten Dolder Grand über die Bühne geht. Mit der schwarzhaarigen Schönheit namens Valérie Bègue wolle man «ein erstes glamouröses Highlight» setzen, schreiben die Organisatoren des Medienballs in einem Communiqué, dem ein hochaufgelöstes Bild der jungen Dame beiliegt. Die als «schön und intelligent» beschriebene 22-Jährige wird die glücklichen Gewinner der grossen Tombola ermitteln. Der Erlös kommt der internationalen Hilfsorganisation Reporters sans frontières sowie dem Zürcher Journalistenpreis zugute. Damit haben die hiesigen Schreiberlinge doch immerhin etwas vom Glamourimport aus dem Nachbarland.
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Missen haben in der Schweiz immer Konjunktur – sogar «Ex-Miss» scheint ein richtiggehender Beruf zu sein. Ein Auftrag ist den hiesigen Missen allerdings durch die Lappen gegangen: Glücksfee am 1. Schweizer Medienball ist nämlich die Miss France. Nicht zufällig, schliesslich ist Frankreich Gastland des Anlasses, der am letzten Oktober-Wochenende im neu eröffneten Dolder Grand über die Bühne geht. Mit der schwarzhaarigen Schönheit namens Valérie Bègue wolle man «ein erstes glamouröses Highlight» setzen, schreiben die Organisatoren des Medienballs in einem Communiqué, dem ein hochaufgelöstes Bild der jungen Dame beiliegt. Die als «schön und intelligent» beschriebene 22-Jährige wird die glücklichen Gewinner der grossen Tombola ermitteln. Der Erlös kommt der internationalen Hilfsorganisation Reporters sans frontières sowie dem Zürcher Journalistenpreis zugute. Damit haben die hiesigen Schreiberlinge doch immerhin etwas vom Glamourimport aus dem Nachbarland.