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Mit der Herbstkampagne «Enjoy before returning» demonstriert Diesel einmal mehr, wieso man bei Publicis Italien in guten Händen ist.
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Die Zusammenarbeit zwischen Diesel und Publicis funktioniert. Der Ansatz: Statt gegen Ungeliebtes anzukämpfen, feiert man es. So lancierte Diesel etwa eine eigene Fake-Marke namens «Deisel» und konkurrierte damit die herkömmlichen Fake-Produkte - um am Schluss zum begehrten Sammelobjekt zu werden. Als kürzlich tausende von Followern dem Brand entfolgten, weil dieser eine LGBT+-Kollektion lancierte, feierte das Unternehmen die Bereinigung der eigenen Fangemeinde mit breiter Brust (Werbewoche.ch berichtete).

Nach den Fakes nimmt man sich nun einem weiteren ungeliebten Phänomen der Modeindustrie an: Dem sogenannten «Wardrobing». Gemeint ist, dass Kleider getragen werden, ehe sie ins Geschäft zurückgebracht oder an den Onlinehändler retourniert werden. Betroffen sind dabei oftmals keine Billigmarken, sondern teure Brands, bei denen sich der Betrug «lohnt». Zur London Fashion Week lanciert Diesel die Kampagne «Enjoy before returning» - und feiert damit alle, die die Kleider tragen und anschliessend feinsäuberlich wiederaufbereiten. Frei nach dem Motto «If you can't beat them, join them.» Wenn die Käufer die Ware ohnehin getragen zurücksenden – wieso sollten sie es dann nicht gleich offiziell geniessen?

Eine Modekampagne mit Wow-Effekt. Fehlen eigentlich nur noch die Awards. Hoffentlich reicht die Publicis-Gruppe mittlerweile wieder ein...

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