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Um Social Distancing in Covid-19-Zeiten zu fördern, bittet der schwedische Verkehrsbetrieb Västtrafik die Passagiere, zu Fuss zu gehen anstatt den Bus zu nehmen. Idee und Umsetzung der Initiative stammt von der schwedischen Agentur Forsman & Bodenfors.
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Der Corona-Sonderweg, den Schweden gewählt hat, wird seit Beginn der Pandemie kontrovers diskutiert. Um den Empfehlungen der schwedischen Gesundheitsbehörde nachzukommen, will Västtrafik in Göteborg etwas dazu beitragen, eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Damit Busse und Strassenbahnen im Stadtzentrum von Göteborg nicht überfüllt werden, werden die Passagiere dazu ermutigt, auf die öffentlichen Verkehrsmittel zu verzichten und öfters mal zu Fuss zu gehen. Dafür hat das Unternehmen den Streckenplan für das Strassenbahn- und Busnetz zu einer Wanderkarte erweitert.

Die Karte, auf der die Anzahl der Schritte zwischen den Haltestellen angegeben ist, erinnert daran, dass die Distanzen im Stadtzentrum von Göteborg eigentlich relativ gering sind und man durchaus einfach mal von A nach B spazieren kann. «Auf diese Weise möchten wir es sicherer machen für diejenigen, die wirklich öffentliche Verkehrsmittel benutzen müssen», lässt sich Lars Backström, CEO von Västtrafik, in einer Mitteilung zitieren.

Die neu gestaltete Karte wird in Printanzeigen und auf Plakatwänden an den Strassenbahnhaltestellen der Stadt Göteborg beworben.

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